5 Säulen der Gesundheit

Die 5 Säulen der Gesundheit ERNÄHRUNG - BEWEGUNG - ENTSPANNUNG - KRÄUTER - WASSER werden seit Jahrtausenden und in allen Kulturkreisen von den Gelehrten propagiert.

 

Aus persönlicher und beruflicher Erfahrung bin auch ich davon überzeugt, dass wir im Einklang mit uns selbst, unserer umgebenden Natur  und Umwelt leben sollen und müssen um unsere Gesundheit zu erhalten.

 

Ernährung

Es ist am besten die Nahrungsmittel so zu essen wie sie in der Natur vorkommen, dh. so weit als irgendmöglich unbehandelt (BIO), saisonal und regional (Eigenanbau oder aus der näheren Umgebung). Meine Diplomarbeit "Hippokrates - unsere Lebensmittel sollen unsere Heilmittel sein" mit Informationen rund um die Verdauung sowie Beispiele zu unserem heimischen Super-Food kann bei mir um EUR 15,-- bestellt werden.

 

Bewegung

ist wichtig für unseren Körper, Geist und Seele. Glücklich, fit und munter macht uns insbesondere, wenn wir uns an der frischen Luft und bei viel natürlichem Tageslicht (am besten Sonnenschein) bewegen. Meine Bewegungskonzepte setzen bewußt auf das grüne Fitnesscenter - unseren Wald, Wiese oder Garten. Siehe dazu meine Literaturliste mit den Titeln Biophilia.

 

Entspannung

Unser Alltag wird beherrscht von Stress, Unruhe und Mangel an Zeit für uns selbst. Wenn dieser Zustand zu lange vorherrscht, kommt unsere Gesundheit aus dem Gleichgewicht. Die Folgen sind seelische Verstimmungen bis hin zu Depressionen und/oder körperliche Fehlfunktionen und Krankheiten.

Entspannungsmethoden wie Atemtraining oder Phantasiereisen werden von mir immer mit angeboten.

 

Wasser

als elementarer Bestandteil unseres Körpers (55-60%) soll gebührlich gewürdigt werden. Wie Sebastian Kneipp sagte: "Im Wasser liegt Heilkraft. Viele hundert und tausend Gemütsleiden, Niedergeschlagenheit, halbe Verzweiflung, Mutlosigkeit, Verstimmung würden nicht stattfinden, wenn man durch das frische Wasser die Hütte des Geistes fleißig säubern würde."

 

Kräuter

Die Verwendung von Kräutern als Medizin ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Kräuterkundige wie Dioskurides, Plinius, Galenus, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Hahnemann oder Bach bezeugen mit ihren Werken von deren Heilwirkungen und Anwendungsmöglichkeiten.

 

Heilkräuter und deren Zubereitungsarten 
Die klassische Zubereitung von Heilkräutern ist der Tee: Die Wirkstoffe der Pflanzen gelangen über die Schleimhäute und den Verdauungstrakt in den Körper.  Getrocknete Blätter und Blüten werden dafür mit kochendem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen gelassen (Aufguss). Manche Kräuter müssen kalt angesetzt werden (z.B. Pflanzen mit Scheimstoffen), dann wird abgegossen und der Tee erwärmt (Kaltauszug). Harte Kräuterbestandteile (z.B. Rinden, Stängel oder Wurzeln) werden gekocht (Abkochung oder Absud), bis sie ihre Wirkstoffe freigeben.

Desweiteren können Elixiere, Tinkturen, Kräutersäfte (durch Auspressen der Frischpflanzen), Tonika und Sirupe , Kräuteröle, Kräutersalben und –pasten, Kräuterweine und Kräuterliköre, Kräuterschnäpse und Mixturen können aus Kräutern hergestellt werden.

 

 

Auch Kräuterbäder sind eine wahre Wohltat. Wirkstoffe, die im Badewasser gelöst sind, gelangen über  unsere Haut  und Schleimhäute in den Körper. Auch bei der Inhalation gelangen die Wirkstoffe über die Atemwege in den Körper.

Jedes Kraut hat mehrere Wirkstoffe d.h.  sie können auch für mehrere Einsatzgebiete verwendet werden. Die folgende Aufzählung enthält eine Darstellung der  Hauptwirkungen der bekanntesten Heilkräuter:

 

Für die Atemwege:
Thymian, Spitzwegerich, Isländisch Moos, Veilchen, Eukalyptus, Eibisch, Schlüsselblume

Für die Haut (entzündungshemmend):
Arnika, Kamille, Blutwurz, Johanniskraut (-öl), Ringelblume

Für die Schleimhaut im Mund, zum Gurgeln, für den Magen:
Blutwurz, Eibisch, Salbei

Für die Verdauungsorgane:
Krampflösend: Kamille, Pfefferminze,
Blähungswidrig: Kümmel, Fenchel, Anis
Abführend (nicht für den Dauergebrauch!): Faulbaumrinde, Sennesblätter
Stopfend: getrocknete Heidelbeeren als Tee

Für Niere und Blase:
Entzündungshemmend: Bärentraube
Harntreibend: Birke, Brennnessel, Löwenzahn
Blutreinigend: Brennnessel, Löwenzahn

Für Leber und Galle:
Löwenzahn, Mariendistel

Für die Nerven:
Beruhigend: Baldrian, Hafer, Hopfen, Lavendel, Melisse
Stimmungsaufhellend: Johanniskraut , Rosmarin

Für den Kreislauf:
Anregend: Rosmarin, Enzian (nicht bei Gastritis und Reflux, nicht für Magenempfindliche geeignet)
Herzpflegend: Weißdorn

Für Frauen*:
Frauenmantel, Schafgarbe

*Bitte beachten Sie, dass eine Vielzahl an Kräutern für Schwangere und Kinder NICHT geeignet sind. Lassen Sie sich eingehend beraten.

Fiebersenkend, schweißtreibend:
Lindenblüte, Holunderblüte